PDF-Texterkennung mit OCR

Mit diesem Werkzeug machst du eine gescannte PDF durchsuchbar. Es erkennt gedruckten deutschen oder englischen Text auf Bildseiten und fügt ihn als unsichtbare Textebene zum unveränderten Seitenbild hinzu. Alternativ speicherst du den Text als Textdatei. Die Erkennung läuft in deinem Browser, ohne dass deine Datei hochgeladen wird. Prüf das Ergebnis trotzdem, denn erkannter Text kann Fehler enthalten.

oder Datei hier ablegen

Wähle eine gescannte PDF. Seiten, die nur aus Bildern bestehen, erhalten eine Texterkennung. Seiten, die nur Text enthalten, werden unverändert übernommen. Seiten mit markierbarem Text und Bildern zugleich werden nicht teilweise erkannt; enthält die PDF solche Seiten, wird sie abgelehnt. Beim ersten Start lädt die Seite ihre Erkennungsdaten, dafür ist eine Internetverbindung nötig. Deine Datei wird dabei nicht hochgeladen.

Bis 50 MiB und 20 Seiten. Seiten werden mit bis zu 300 DPI und höchstens 12 Megapixeln erkannt; Seiten, die dafür unter 144 DPI fallen würden, werden abgelehnt.

Deine Datei wird in diesem Browser verarbeitet und nicht an einen Server gesendet.

Einstellungen

Bild-PDF, Text-PDF oder beides? Erst prüfen, dann starten

Öffne die PDF in deinem PDF-Programm oder Browser. Such dann nach einem Wort, das du auf der Seite siehst, zum Beispiel nach einem Namen aus dem Briefkopf. Versuch außerdem, eine Zeile zu markieren und zu kopieren. Findet die Suche nichts und lässt sich nichts markieren, besteht die Seite nur aus einem Bild. Genau dafür ist die Texterkennung gedacht. Lässt sich deine PDF dagegen schon vollständig durchsuchen und kopieren, brauchst du die Texterkennung meist gar nicht.

So behandelt die Texterkennung die Seiten deiner PDF
Die Seite enthältWoran du es erkennstWas passiert
Nur ein Bild, etwa einen Scan oder ein FotoDie Suche findet nichts, und der Text lässt sich nicht markieren.Der Text wird erkannt und als unsichtbare Textebene hinzugefügt.
Nur markierbaren Text, etwa aus einem Textprogramm exportiertSuchen und Kopieren funktionieren bereits.Die Seite wird ohne erneute Erkennung übernommen. Du bekommst dazu einen Hinweis.
Markierbaren Text und ein Bild auf derselben SeiteEin Teil der Seite lässt sich markieren, ein anderer nicht. Oder eine normale Textseite enthält ein Logo.Die ganze PDF wird abgelehnt, und es entsteht keine Datei.
Nichts, etwa eine leere RückseiteAuf der Seite ist kein Inhalt zu sehen.Die Seite bleibt erhalten, und du bekommst einen Hinweis. Ist das ganze Dokument leer, bricht die Erkennung mit einer Meldung ab.

Warum gemischte Seiten abgelehnt werden

Ein typisches Beispiel ist ein Schreiben, dessen Briefkopf als echter Text in der PDF steckt, während der eigentliche Brief darunter ein eingescanntes Bild ist. Würde das Werkzeug eine solche Seite als fertige Textseite übernehmen, hätte der gescannte Teil unbemerkt keinen durchsuchbaren Text. Deshalb lehnt es jede PDF ab, die auch nur eine Seite mit markierbarem Text und einem Bild zugleich enthält. Diese Prüfung ist bewusst streng. Sie greift auch bei einer gewöhnlichen Textseite mit Logo, obwohl dort eigentlich nichts erkannt werden müsste. Eine bereits vorhandene Textebene wird außerdem nie stillschweigend ersetzt oder repariert, auch wenn sie fehlerhaft ist.

So kommst du trotzdem weiter:

  • Sind die betroffenen Seiten schon durchsuchbar, etwa ein Deckblatt mit Logo, kannst du sie aus einer Kopie entfernen. Oder du teilst die PDF auf, sodass nur die reinen Scanseiten erkannt werden. Danach kannst du die Teile wieder zusammenfügen. Prüf anschließend die Suche in der fertigen Datei.
  • Muss eine gemischte Seite vollständig durchsuchbar werden, mach daraus eine reine Bildseite. Exportiere dafür die Seiten als JPG und stelle die Bilder wieder zu einer PDF zusammen. Diese PDF lässt du dann erkennen. Achte darauf, dass der Text auf den Bildern gut lesbar bleibt. Der bisher echte Text wird dabei ebenfalls zum Bild und anschließend neu erkannt. Prüf ihn deshalb genauso wie den übrigen Text. Auf diesem Weg ersetzt du auch eine fehlerhafte alte Textebene.
  • Liegt dir die Vorlage noch auf Papier vor, ist ein neuer Scan als reine Bild-PDF oft der einfachste Weg.

Gescannte PDF durchsuchbar machen: Schritt für Schritt

  1. Wähle mit „Datei auswählen“ eine PDF aus oder leg sie im Feld ab. Pro Durchgang geht genau eine Datei mit höchstens 50 MiB und 20 Seiten.
  2. Stell unter „Sprache des Dokuments“ ein, in welcher Sprache der Text geschrieben ist: Deutsch, Englisch oder Deutsch und Englisch.
  3. Wähle unter „Ausgabeformat“ zwischen „Durchsuchbare PDF“ und „Textdatei (TXT, UTF-8)“.
  4. Klick auf „Text erkennen“. Beim ersten Start lädt die Seite ihre Erkennungsdaten, dafür brauchst du eine Internetverbindung. Danach werden die Seiten nacheinander erkannt. Wie lange das dauert, hängt von der Seitenzahl und deinem Gerät ab. Mit „Abbrechen“ kannst du jederzeit stoppen. Dann entsteht keine Datei, auch keine halbfertige.
  5. Lies unter „Hinweise zum Ergebnis“, ob einzelne Seiten ohne Erkennung übernommen wurden oder leer waren. Lade die Datei anschließend mit „Herunterladen“ herunter.
  6. Öffne die gespeicherte Datei und prüf sie wie weiter unten beschrieben, bevor du sie weitergibst oder das Original löschst.

Deine Originaldatei bleibt unverändert, das Ergebnis ist immer eine neue Datei. Ein Konto oder eine Zahlung brauchst du für diesen Ablauf nicht. Mit „Zurücksetzen“ startest du mit der nächsten PDF.

Durchsuchbare PDF, Textdatei oder Word-Dokument?

Texterkennung macht Text auffindbar, aber nicht automatisch bearbeitbar. Welche Datei du brauchst, hängt davon ab, was du danach damit vorhast.

Die drei möglichen Ergebnisse im Vergleich
ErgebnisWas du bekommstGut geeignet für
Durchsuchbare PDFJede Seite sieht genauso aus wie vorher. Zusätzlich enthält sie den erkannten Text als unsichtbare Ebene, die du durchsuchen, markieren und kopieren kannst.Unterlagen ablegen und später wiederfinden, lange Dokumente durchsuchen, einzelne Passagen kopieren
Textdatei (TXT, UTF-8)Du bekommst nur den erkannten Text, ohne Bilder, Schriften und Layout. Die Seiten folgen nacheinander und sind durch ein Seitenumbruchzeichen getrennt.Text in ein anderes Programm übernehmen oder weiterverarbeiten
Word-Datei (DOCX)Diese Datei erstellt das Werkzeug nicht. Speichere zuerst die durchsuchbare PDF und wandle sie dann mit PDF in Word in bearbeitbaren Fließtext um. Seitenbild und Layout werden dabei nicht übernommen.Text umschreiben und neu formatieren

Weil das Seitenbild unverändert bleibt, sieht eine durchsuchbare PDF genauso aus wie der Scan. Das gilt auch dann, wenn die unsichtbare Textebene einzelne Wörter falsch enthält. Ob die Erkennung stimmt, zeigen dir nur die Suche und der kopierte Text. Eine durchsuchbare PDF ist außerdem weder automatisch barrierefrei im Sinne von PDF/UA noch eine Archiv-PDF nach PDF/A. Beides erstellt dieses Werkzeug nicht.

Beispiel: Aus einem Scan wird eine durchsuchbare PDF

Ein selbst erstelltes Beispiel: Eine einseitige gescannte PDF besteht nur aus einem Bild und enthält keinen auswählbaren Text. Nach der Texterkennung hat die PDF eine Textebene. Darin kannst du suchen und Text kopieren.

Die Abbildungen sind Bildausschnitte der Seiten. Suchen und kopieren kannst du nur in der heruntergeladenen PDF oder im Textauszug.

Gesuchtes Wort Müller

Erkannter Text aus der durchsuchbaren PDF

Rechnung Müller & Söhne
Bestellung 2026-1042 vom 14. Oktober 2026
Straße 12, 50667 Köln
Größe: groß. Prüfung für Büro und Küche.
Betrag: 1.234,56 EUR
Äpfel, Öl, Überweisung und Fußgänger.
Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen fällig.

Öffne die durchsuchbare PDF in deinem PDF-Programm. Suche dort nach „Müller“ oder markiere den Text, um ihn zu kopieren. Die gescannte Ausgangsdatei enthält keinen Text, den eine Suche finden könnte.

Beide Seiten sehen gleich aus. Der Unterschied liegt in der Datei: Die durchsuchbare PDF enthält zusätzlich eine unsichtbare Textebene. Eine Suche nach „Müller“ findet das Wort, und du kannst den Text markieren und kopieren.

Die Texterkennung kann Wörter oder Zahlen falsch lesen. Dieses Beispiel sagt nichts über deine eigenen Dokumente aus. Prüfe in deinem Ergebnis vor allem Namen, Beträge und Umlaute.

Sprache wählen: Deutsch, Englisch oder beides

Die Spracheinstellung sagt der Erkennung, welche Wörter und Zeichen sie erwarten soll. Für deutsche Texte mit ä, ö, ü und ß wählst du Deutsch. Enthält ein Dokument beide Sprachen, etwa ein deutsches Schreiben mit englischen Fachbegriffen oder einer englischen Anschrift, nimm Deutsch und Englisch. Für andere Sprachen ist das Werkzeug nicht ausgelegt.

Die Sprachwahl übersetzt nichts. Der Text wird in der Sprache erkannt, in der er auf dem Scan steht. Die Erkennung ist für gedruckten Text gedacht, Handschrift erkennt sie nicht zuverlässig.

Ergebnis prüfen: Namen, Zahlen und Umlaute

Die Texterkennung leitet Buchstaben aus Bildpunkten ab. Dabei können Fehler entstehen, vor allem bei Ziffern, Eigennamen und Zeichen, die sich ähnlich sehen. Für wichtige Unterlagen lohnt sich deshalb eine kurze Kontrolle:

  1. Öffne die gespeicherte PDF und such mit Strg+F (Mac: Cmd+F) nach einigen Wörtern, die du auf dem Scan siehst. Nimm am besten einen Namen, ein Wort mit Umlaut oder ß wie „Straße“ und eine Zahl.
  2. Markier einen Absatz, kopier ihn in ein Textprogramm und vergleich ihn mit dem Scan. Stimmen Namen, Beträge wie 1.234,56, Datumsangaben, Aktenzeichen und Umlaute? Wurden ähnliche Zeichen wie 0 und O oder 1 und l verwechselt?
  3. Achte bei Spalten und Tabellen auf die Reihenfolge. Spalten und Tabellenzellen werden nicht nachgebaut. Im kopierten Text können sie deshalb anders angeordnet sein als auf der Seite.
  4. Hast du eine Textdatei gewählt, prüfst du dieselben Stellen direkt in der Datei.

Fehler im erkannten Text kannst du in diesem Werkzeug nicht korrigieren. Bei wichtigen Angaben verlass dich auf das sichtbare Seitenbild, nicht auf den kopierten Text.

Bessere Vorlage, bessere Erkennung

Viele Fehler entstehen schon beim Scannen, etwa durch zu niedrige Auflösung, schräg eingezogene Seiten, schwachen Kontrast, Flecken oder sehr kleine Schrift. Scanne wichtige Dokumente deshalb möglichst gerade, scharf und kontrastreich. Für normale Schriftgrößen sind etwa 300 dpi sinnvoll. Schräge Seiten werden hier nicht automatisch begradigt. Liegt eine Seite quer oder auf dem Kopf, dreh sie vorher, damit der Text aufrecht angezeigt wird. Wie Auflösung, Schräglage und Bildrauschen die Erkennung beeinflussen, erklärt die englischsprachige Anleitung zur Bildqualität für Texterkennung.

Grenzen und Meldungen: so kommst du weiter

Eine Warteschlange für mehrere Dateien gibt es nicht. Du kannst auch keine einzelnen Seiten zur Erkennung auswählen, es werden immer alle Seiten der PDF verarbeitet. Die Tabelle zeigt, wann eine Datei abgelehnt wird oder ein Hinweis erscheint und was du dann tun kannst.

Häufige Grenzen und Hinweise bei der Texterkennung
SituationWas du tun kannst
Die PDF hat mehr als 20 Seiten.Teile die PDF in Abschnitte mit höchstens 20 Seiten und lass jeden Teil einzeln erkennen. Das Aufteilen klappt hier bis 50 MiB und 250 Seiten. Brauchst du am Ende wieder eine einzige Datei, füge die Ergebnisse zusammen und prüf die Suche in der zusammengefügten PDF.
Die PDF ist größer als 50 MiB.Scanne die Unterlagen in kleineren Teilen neu oder teile die PDF mit einem PDF-Programm auf deinem Computer auf.
Nur einzelne Seiten sollen erkannt werden.Lösch die übrigen Seiten aus einer Kopie oder teile die PDF auf.
Eine Seite enthält Text und Bild zugleich.Die PDF wird abgelehnt. Lösungen findest du oben im Abschnitt zu gemischten Seiten.
Ein Seitenformat ist sehr groß, etwa bei einem Plan oder Plakat.Seiten werden mit bis zu 300 dpi und höchstens 12 Megapixeln erkannt. Würde eine Seite dafür unter 144 dpi fallen, wird die PDF abgelehnt. Scanne große Vorlagen dann in kleineren Ausschnitten.
Die PDF ist signiert, passwortgeschützt oder beschädigt.Solche Dateien verarbeitet das Werkzeug nicht. Für signierte Dokumente hilft der Ratgeber zu Signaturen und Formularen. Bei Passwortschutz oder einer beschädigten Datei bitte den Absender um eine neue, ungeschützte Fassung.
Hinweis: „Seite … enthält bereits Text und wurde ohne Texterkennung übernommen.“Diese Seite war schon durchsuchbar. Prüf mit der Suche, ob ihr Text stimmt.
Hinweis: „Auf Seite … wurde kein Text erkannt.“Bei einer leeren Rückseite ist das normal. Steht dort sichtbar Text, ist der Scan wahrscheinlich zu blass, zu klein oder zu schief. Scanne die Seite dann neu.
Im ganzen Dokument wurde kein Text erkannt.Es entsteht keine Datei. Prüf, ob die Seiten wirklich lesbaren Text zeigen, und versuch es mit einer besseren Vorlage.
Hinweis, dass erkannte Zeichen nicht in die durchsuchbare Textebene übernommen werden konnten.Das Seitenbild bleibt unverändert, nur die Suche findet diese Zeichen nicht. Brauchst du sie, lass die Datei zusätzlich als Textdatei erkennen. Dort sind sie enthalten.
Die Erkennungsdaten lassen sich nicht laden.Prüf deine Internetverbindung und lade die Seite neu. Ohne vollständig geladene Erkennungsdaten kann keine Datei verarbeitet werden.
Ein Erkennungsschritt dauert länger als drei Minuten.Das Werkzeug bricht dann ab. Schließ andere rechenintensive Programme oder Tabs und versuch es erneut, notfalls auf einem leistungsfähigeren Gerät.
Das Ergebnis wäre größer als 100 MiB.Es wird keine Datei erstellt. Teile die PDF auf und lass die Teile einzeln erkennen oder wähle die Textdatei.

Bleibt die PDF auf deinem Gerät? Und geht es ohne Internet?

Deine PDF wird in diesem Browser verarbeitet und nicht an einen Server gesendet. Für die Texterkennung lädt die Seite nur ihr Programm und die Daten für die gewählte Sprache herunter, und zwar von dieser Website selbst, nicht von fremden Diensten.

Deshalb brauchst du beim Start eine Internetverbindung, denn ohne die Erkennungsdaten kann keine Datei verarbeitet werden. Auch bei einem späteren Besuch muss die Seite diese Daten unter Umständen erneut laden. Ein Start ganz ohne Internet ist nicht vorgesehen und wird nicht zugesichert.

Wie die Website allgemein mit deinen Dateien umgeht, erklärt die Seite zur Sicherheit und Dateiverarbeitung.

Datenschutzeinstellungen

Wähle, ob du optionale Analyse und Werbung erlauben möchtest. In dieser unveröffentlichten Vorschau bleiben beide auch bei Zustimmung deaktiviert. Die Dokumentwerkzeuge funktionieren unabhängig davon. Du kannst deine Auswahl jederzeit über den Seitenfuß ändern.

Notwendige Einstellungen

Erforderlich

Deine Auswahl und das Farbschema werden lokal gespeichert. Die Dokumentwerkzeuge sind auch ohne optionale Dienste verfügbar.

Nicht aktiv

Optionale Messung der Nutzung. Derzeit nicht aktiv: Eine Zustimmung speichert deine Auswahl, aktiviert in dieser Vorschau aber keinen Analysedienst.

Nicht aktiv

Optionale Werbung. Derzeit nicht aktiv: Eine Zustimmung speichert deine Auswahl, aktiviert in dieser Vorschau aber keinen Werbedienst.

Optionale Analyse und Werbung sind deaktiviert.