PDF, Fotos oder Samsung-Notiz: Womit startest du?
Womit startest du auf Android?
Wähle, ob du schon eine PDF hast, mit Fotos beginnst oder eine Samsung-Notiz exportieren willst.
Die Abläufe sind schematisch nach den bestehenden Anleitungen beschrieben. Menüs unterscheiden sich je nach Gerät und Version, und ein Gerätetest liegt nicht zugrunde.
Drei Startpunkte im Überblick
- Fotos
- Samsung-Notiz
Gespeicherte PDF verkleinern
Wähle die gespeicherte PDF selbst im Browser aus, komprimiere sie und lade die erzeugte PDF herunter. Suche die Datei dann in den Chrome-Downloads oder deiner Datei-App und öffne sie von dort.
PDF auswählen
Wähle eine gespeicherte Datei bis 50 MiB.
Komprimieren und laden
Lade die erzeugte PDF herunter.
Datei finden
Öffne sie in den Downloads oder der Datei-App.
Kurz prüfen
- Hast du die Datei aus der Download-Liste geöffnet und nicht nur die Vorschau?
- Stimmen Name und Größe mit dem angezeigten Ergebnis überein?
Die 50-MiB-Grenze gilt für die Auswahl und sagt nichts über den Speicher deines Handys aus. Die Seite braucht außerdem eine Internetverbindung.
Aus JPG- oder PNG-Fotos starten
Stelle deine Fotos zuerst mit „Bilder in PDF“ zu einer PDF zusammen. HEIC wird nicht angenommen, und jedes Bild darf höchstens 40 Millionen Pixel haben. Speichere und öffne die PDF, bevor du sie separat im Kompressor auswählst.
Fotos zusammenstellen
Mache aus JPG- oder PNG-Fotos eine PDF.
PDF speichern und prüfen
Sieh alle benötigten Seiten durch.
Separat komprimieren
Wähle die gespeicherte PDF selbst aus.
Kurz prüfen
- Liegen deine Fotos als JPG oder PNG vor und nicht als HEIC?
- Enthält die gespeicherte PDF alle benötigten Seiten?
Es gibt keine automatische Übergabe, keine Texterkennung und keine garantierte Verkleinerung.
Notiz als PDF exportieren
Laut der zitierten Samsung-Hilfe exportierst du eine Notiz über „Weitere Optionen“ > „Als Datei speichern“ > PDF. Auf deinem Gerät können die Menüs anders aussehen. Prüfe die exportierte PDF und wähle sie danach selbst im Kompressor aus.
Notiz exportieren
Speichere sie über „Als Datei speichern“ als PDF.
Export prüfen
Blättere alle Seiten der PDF durch.
Selbst komprimieren
Wähle die PDF aus und öffne die neue Datei erneut.
Kurz prüfen
- Hast du die exportierte PDF einmal vollständig durchgeblättert?
- Hast du die verkleinerte Datei gespeichert und erneut geöffnet?
Eine Größeneinstellung beim Export beschreibt die Hilfe nicht, und eine Verkleinerung ist nicht garantiert.
Die Auswahl erklärt nur Fälle: Sie liest keine Datei, lädt nichts hoch und merkt sich nichts.
Der Kompressor verarbeitet PDF-Dateien. Ob du schon eine fertige PDF hast oder erst Fotos oder eine Notiz, bestimmt deshalb den ersten Schritt.
Liegen deine Seiten als Fotos vor, erstellst du daraus mit JPG/PNG-Scans als PDF erstellen eine PDF. Das Werkzeug nimmt JPG- und PNG-Dateien an, aber keine Fotos im HEIC-Format.
Samsung Notes: erst als PDF speichern
Samsung beschreibt in seiner deutschen Hilfe, wie du eine Notiz exportierst. Du öffnest die Notiz, tippst auf die drei Punkte für „Weitere Optionen“, wählst „Als Datei speichern“ und als Format PDF. So zeigen es die Samsung-Hilfe zu Samsung Notes am Beispiel eines Galaxy Note20 und die Anleitung für das Galaxy Tab S10 Ultra. Auf deinem Gerät können die Menüs anders aussehen.
Eine Einstellung für die Größe der PDF wird dort nicht beschrieben. Verkleinere daher die exportierte PDF anschließend im Browser. Die Notiz selbst bleibt unverändert. Blättere die exportierten Seiten einmal durch, bevor du weitermachst.
„Komprimieren“ in Files by Google erzeugt eine ZIP
Diese Funktion packt ausgewählte Dateien oder Ordner in ein ZIP-Archiv und setzt laut Google-Hilfe zu Files by Google Android 8 oder neuer voraus. Die PDF wird dabei nur verpackt und nicht selbst verkleinert. Wenn ein Portal oder Empfänger eine PDF verlangt, hilft dir die ZIP-Datei deshalb nicht weiter.
PDF im Browser verkleinern, ohne neue App
Für diesen Weg brauchst du keine zusätzliche App. Das Werkzeug läuft im Browser, zum Beispiel in Chrome, und verarbeitet die PDF auf deinem Gerät. Den Inhalt deiner PDF schickt es nicht an einen Verarbeitungsserver. Die Seite und ihre Programmteile lädt der Browser aber aus dem Internet, plane zum Öffnen deshalb eine Verbindung ein. Wie reibungslos Auswahl, Verarbeitung und Speichern ablaufen, hängt von Browser und Gerät ab.
- Öffne PDF komprimieren in Chrome.
- Tippe auf „PDF auswählen“. Android öffnet daraufhin eine Dokumentenauswahl. Wie sie aussieht und welche Speicherorte sie anbietet, unterscheidet sich je nach Gerät. Wähle dort deine gespeicherte PDF aus.
- Die Seite prüft nun die Datei und zeigt eine Vorschau. Verkleinert wird in diesem Schritt noch nichts.
- Wähle unter „Verfahren“ eine der Optionen Ausgewogen, Kleinere Datei oder Verlustfreie Optimierung.
- Wenn dein Empfänger ein festes Limit vorgibt, aktiviere „Zielgröße festlegen“ und trage den Wert ein.
- Tippe auf „PDF komprimieren“. Vergleiche danach die angezeigte Größe und prüfe in der Vorschau, ob alles gut lesbar ist.
- Tippe auf den Link mit dem Dateinamen und „herunterladen“. Lass die Seite geöffnet, bis die Datei gespeichert ist, denn beim Verlassen der Seite verfällt der Link.
Welches Verfahren passt?
- Verlustfreie Optimierung ordnet die Struktur der PDF neu und packt Datenströme effizienter, auch die von Bildern, ohne Bildinhalt oder Bildqualität zu verändern. Das passt, wenn die Bilder genauso aussehen sollen wie vorher.
- Ausgewogen und Kleinere Datei können geeignete eingebettete Bilder als JPEG neu speichern. Bei bildreichen Scans kann das mehr Platz sparen, es verändert aber Bilddaten. Prüfe deshalb Kleingedrucktes, Stempel und Unterschriften besonders genau.
Keines der Verfahren senkt die Auflösung, entfernt Seiten oder fügt eine Texterkennung hinzu. Jeder Versuch startet beim Original, und angeboten wird die kleinste gültige Fassung. Entsteht keine kleinere Datei, erhältst du eine unveränderte Kopie des Originals. Eine Zielgröße bedeutet, dass das Ergebnis höchstens so groß sein darf wie der eingetragene Wert. Ob sich das erreichen lässt, hängt vom Inhalt der PDF ab. Wenn es nicht klappt, findest du in PDF wird nicht kleiner mögliche Ursachen und passende nächste Schritte.
Wenn die PDF abgewiesen wird
Verschlüsselte, digital signierte oder zertifizierte PDFs verarbeitet der Kompressor nicht. Dasselbe gilt für Dateien, deren Aufbau sich nicht lesen lässt. Eine eingescannte Unterschrift ist dagegen nur ein Bild und keine digitale Signatur, sie steht dem Verkleinern also nicht im Weg. Mehr dazu erklärt der Ratgeber zu Signaturen und Formularen.
Und die Kompressor-Apps aus dem Play Store?
Manche Apps werben damit, Dokumente offline zu verarbeiten. Ob eine App daneben Nutzungsdaten sendet oder Konto- und Lizenzanfragen stellt, lässt sich aus Store-Beschreibung und Bewertungen nicht verlässlich ablesen. Wie sich die Wege unterscheiden, vergleicht PDF komprimieren ohne Upload.
Die neue PDF in Downloads oder Dateien finden
Heruntergeladene Dateien legt Chrome im Standard-Downloadpfad ab, wie die Google-Hilfe zum Herunterladen in Chrome beschreibt. Zur fertigen Datei führen zwei Wege.
- In Chrome: Öffne das Drei-Punkte-Menü und tippe auf Downloads. Steht die Adressleiste unten, wischst du sie nach oben und tippst dann auf Downloads. Dort siehst du den Status des Downloads und kannst die Datei umbenennen, teilen oder löschen.
- In der Datei-App: Auf vielen Geräten heißt sie „Dateien“, manche Hersteller liefern aber eine eigene App mit anderem Namen. Dort öffnest du die passende Kategorie und sortierst nach Datum, Name oder Größe, wie es die Google-Hilfe zu Dateien auf Android beschreibt.
Neue Datei und Original auseinanderhalten
- Sortiere nach Datum. Die gerade gespeicherte PDF steht dann in der Regel oben.
- Vergleiche Name und Größe mit den Angaben, die die Werkzeugseite beim Ergebnis angezeigt hat.
- Öffne die Datei direkt aus der Liste und nicht über die Vorschau auf der Werkzeugseite.
- Blättere alle benötigten Seiten durch und prüfe, ob alles gut lesbar ist.
- Gib der Datei bei Bedarf einen eindeutigen Namen, damit du sie beim Hochladen sicher wiedererkennst.
Beim Verkleinern liest die Seite das Original nur und überschreibt oder löscht es nicht. Wenn du die neue Datei selbst speicherst oder umbenennst, gib ihr einen eigenen Namen und behalte das Original, bis du die neue Datei erfolgreich verwendet hast.
Kein Download zu sehen?
Prüfe zuerst in den Chrome-Downloads, ob der Download noch läuft oder abgebrochen ist. Solange die Werkzeugseite geöffnet ist, kannst du den Link mit „herunterladen“ erneut antippen. Hast du die Seite schon verlassen, starte mit dem Original neu. Öffnet sich die Ergebnis-PDF in Chrome, statt gespeichert zu werden, wählst du dort im Drei-Punkte-Menü „Herunterladen“. Speichere dagegen nicht die Werkzeugseite selbst als PDF, denn dann hättest du eine Kopie der Webseite und nicht dein Dokument.
Speichern in einem Cloud-Ordner und Teilen aus den Downloads sind eigene Schritte. Dabei geht die PDF an den jeweiligen Dienst oder Empfänger, auch wenn das Verkleinern selbst auf dem Handy stattgefunden hat.
Angezeigt heißt nicht gespeichert
Auf dem Handy siehst du eine PDF oft schon, bevor sie als Datei auf dem Gerät liegt. Drei Situationen sehen sich ähnlich, bedeuten aber Unterschiedliches.
Laut Google-Hilfe zu PDFs in Chrome setzen die eingebauten PDF-Funktionen von Chrome Android 12 oder neuer voraus. Im Inkognitomodus bietet Chrome an, die Datei herunterzuladen, statt sie zu öffnen. Diese Bedingungen betreffen Googles Viewer und nicht das Verkleinern auf unserer Seite. Mit „Öffnen mit“ übergibst du die PDF an eine andere App auf deinem Gerät.
Wenn große Scans das Handy überfordern
Der Kompressor nimmt PDFs bis 50 MiB an, das sind 52.428.800 Byte. Diese Grenze schützt vor zu großen Dateien, sie sagt aber nicht zu, dass jedes Handy eine so große Datei schafft. Beim Verarbeiten braucht der Browser Arbeitsspeicher, und bildreiche Scans können mehr davon beanspruchen, als ihre Dateigröße vermuten lässt. Freier Gerätespeicher für Fotos und Downloads ist etwas anderes als dieser Arbeitsspeicher.
Nicht jede Fehlermeldung bedeutet, dass der Speicher nicht reicht. Lies die Meldung genau: Probleme mit Dateityp, Größe oder Verschlüsselung löst du anders als einen Abbruch während der Verarbeitung.
- Kleinere Ausgangsdatei: Scanne mit geringerer Auflösung oder in Graustufen, falls deine Scan-App das anbietet, und erfasse nur die Seiten, die du wirklich brauchst. Wie das geht, erklärt Große Scans gezielt verkleinern.
- Aufteilen, wenn der Empfänger mehrere Dateien annimmt: PDF teilen nimmt PDFs bis 50 MiB und 250 Seiten an, sofern dein Gerät sie verarbeiten kann. Verkleinere die Teile danach einzeln und prüfe ihre Größe. Ist die Datei größer, teile sie mit einem installierten Programm oder erstelle sie aus der Quelle in kleineren Abschnitten neu.
- Fotos statt fertiger PDF: Hast du die Seiten noch als JPG oder PNG, baust du daraus mit Bilder in PDF eine neue PDF. Jedes Bild darf dabei höchstens 40 Millionen Pixel haben.
- Computer: Reicht der Arbeitsspeicher des Handys nicht, kann der Browser eines Computers helfen; die Grenze von 50 MiB gilt dort genauso. Die Anleitungen für Windows und Mac zeigen dort auch weitere Wege.
Entferne keine Seiten, die dein Empfänger verlangt, nur damit die Datei kleiner wird. Behalte außerdem das Original, bis ein Ergebnis vollständig und lesbar ist.