Mehrere Bilder als eine PDF speichern
Das Werkzeug nimmt JPG-Dateien mit der Endung .jpg oder .jpeg und PNG-Dateien an. Du kannst beide Formate in einem Durchgang mischen. Jedes Bild wird zu genau einer Seite, und zwar in der Reihenfolge, in der es in der Liste steht. Die Verarbeitung läuft in deinem Browser, deine Bilder werden für die Umwandlung nicht hochgeladen.
- Klick auf „Bilder auswählen“ und markiere alle JPG- und PNG-Dateien, die in die PDF sollen. Wenn du ein Bild vergessen hast, holst du es mit „Dateien hinzufügen“ dazu. Neue Bilder werden ans Ende der Liste gehängt.
- Ordne die Liste mit den Pfeilen nach oben und unten, bis die Reihenfolge stimmt. Mit × nimmst du ein Bild wieder aus der Liste. Die Datei auf deinem Gerät bleibt davon unberührt.
- Lege Seitenformat, Ausrichtung und Rand fest. Voreingestellt sind A4, „Automatisch“ und ein Rand von 10 mm.
- Wähle bei der Bildverarbeitung, ob die Bilddaten unverändert übernommen oder neu als JPEG gespeichert werden. Voreingestellt ist „Originalformat behalten“.
- Klick auf „PDF erstellen“, kontrolliere das Ergebnis und speichere die Datei. Als Dateiname wird bilder.pdf vorgeschlagen.
Prüf vor dem Verschicken zwei Dinge. Erstens muss die PDF genau so viele Seiten haben, wie Bilder in der Liste standen. Zweitens muss die Reihenfolge stimmen: Seite 1 zeigt das erste Bild der Liste, Seite 2 das zweite und so weiter. Öffne dazu die gespeicherte Datei und blättere sie einmal ganz durch, denn die Vorschau im Werkzeug ersetzt diesen Blick nicht. Wenn du nach dem Erstellen noch etwas an der Liste oder den Einstellungen änderst, ist das bisherige Ergebnis nicht mehr abrufbar. Erstell die PDF dann einfach neu.
In diesem Beispiel liegen die beiden Seiten unterschiedlich, weil „Automatisch“ die Ausrichtung jeder Seite passend zu ihrem Bild wählt. Die Reihenfolge der Liste bleibt trotzdem genau erhalten. Soll die fertige Bilder-PDF danach mit einem bestehenden Dokument zusammenkommen, etwa mit einem Anschreiben, speicherst du sie zuerst und schaust dir ihre Dateigröße an. Danach kannst du die Bilder-PDF mit anderen PDFs verbinden, indem du die gespeicherte Datei dort neu auswählst. Automatisch übergeben wird sie nicht. Beim Zusammenfügen ist jede PDF auf 50 MiB begrenzt, alle ausgewählten Dateien zusammen auf 100 MiB. Die Bilder-PDF darf hier dagegen bis zu 100 MiB groß werden. Liegt deine Datei über 50 MiB, erstellst du sie kleiner neu, wie weiter unten beschrieben. Oder du fügst sie mit einem passenden PDF-Programm auf deinem Gerät zusammen.
Seitenformat und Bildgröße unterscheiden
Ein Foto besteht aus Pixeln, eine PDF-Seite hat dagegen ein Papiermaß in Millimetern. Das Werkzeug verbindet beides, indem es jedes Bild proportional in die Fläche innerhalb des Rands einpasst und auf der Seite zentriert. Dabei wird nichts abgeschnitten und nichts verzerrt. Wenn ein Foto auf A4 kleiner oder größer erscheint, ändert sich nur seine Darstellung auf dem Papier. Die Pixel im Bild bleiben dieselben.
- A4: 210 × 297 mm, die Voreinstellung.
- Letter: 8,5 × 11 Zoll, das sind rund 215,9 × 279,4 mm.
- Bildgröße: Die Seite ist genau so groß wie das Bild, gerechnet mit 96 Pixeln pro Zoll. Hier gibt es keinen Rand, das Randfeld ist deshalb gesperrt.
Bei A4 und Letter stellst du den Rand zwischen 0 und 40 mm ein. Er gilt für alle vier Seitenkanten. Die Ausrichtung bezieht sich auf das Papier. „Automatisch“ legt für ein querliegendes Bild eine Querformatseite an und für ein hochstehendes Bild eine Hochformatseite. Quadratische Bilder kommen auf eine Hochformatseite. Wählst du ausdrücklich Hochformat oder Querformat, gilt das für alle Seiten. Ein Querformatfoto auf einer Hochformatseite wird dann schmaler eingepasst und bekommt oben und unten freie Fläche.
So entstehen die Werte: Von 210 mm Breite bleiben nach zweimal 10 mm Rand 190 mm übrig. Bei einem Seitenverhältnis von 3:2 ist das Bild dann 190 × 2 ÷ 3 = 126,67 mm hoch und passt damit bequem in die 277 mm Höhe. Auf der Querformatseite begrenzt die Breite von 277 mm das Bild, die Höhe beträgt dann 277 × 2 ÷ 3 = 184,67 mm. In beiden Fällen enthält die PDF dieselben 3.000 × 2.000 Pixel. Wenn du die Pixelzahl tatsächlich verringern willst, ist das eine eigene Einstellung, die weiter unten erklärt wird.
Bei „Bildgröße“ zählt nur die Pixelzahl. Eine DPI-Angabe, die die Kamera in die Datei geschrieben hat, wird dafür nicht verwendet. Ein normales Handyfoto ergibt so eine sehr große Seite. Für Papierausdrucke sind A4 oder Letter deshalb meist die naheliegende Wahl. Falls du wissen möchtest, wie groß ein Foto bei einer bestimmten Auflösung gedruckt würde, kannst du Pixel und Druckgröße berechnen.
Handyfotos und EXIF-Ausrichtung
Smartphones und Kameras speichern ein Foto oft in der Lage, in der der Sensor es aufgenommen hat. In den EXIF-Daten vermerken sie, wie das Bild zur Anzeige gedreht oder gespiegelt werden muss. Das Werkzeug berücksichtigt alle acht möglichen EXIF-Ausrichtungswerte. Im Modus „Originalformat behalten“ bleiben die JPEG-Daten dabei unangetastet: Die Drehung oder Spiegelung wird beim Platzieren auf der Seite umgesetzt, das Bild muss dafür nicht neu kodiert werden. Im JPEG-Modus liest der Browser das Foto bereits richtig ausgerichtet ein, bevor es neu als JPEG gespeichert wird.
Die Einstellung „Ausrichtung“ im Werkzeug hat damit nichts zu tun. Sie bestimmt nur, ob das Papier hoch oder quer liegt, und dreht kein Foto. Beispiel: Ein Hochformatfoto ist quer gespeichert und wird nur über die EXIF-Angabe aufrecht angezeigt. In der PDF steht es trotzdem aufrecht, und mit „Automatisch“ bekommt es eine Hochformatseite. Wenn du stattdessen Querformat einstellst, liegt dasselbe aufrechte Foto verkleinert in der Mitte einer quer liegenden Seite.
Original behalten oder Bilder verkleinern
Bei der Bildverarbeitung entscheidest du, ob deine Bilder so in die PDF kommen, wie sie sind, oder ob sie neu berechnet werden. Mit „Originalformat behalten“ wird ein JPEG mit seinen vorhandenen komprimierten Daten eingebettet und nicht erneut komprimiert. Ein PNG kommt als PNG in die PDF, auch mit seiner Transparenz. Der Regler für die JPEG-Qualität ist in diesem Modus abgeschaltet, weil es nichts neu zu kodieren gibt. Das heißt allerdings nur, dass keine zusätzliche JPEG-Kompression stattfindet. Dass jede Eigenschaft der Ausgangsdatei in der PDF identisch erhalten bleibt, ist damit nicht gesagt.
Mit „Als JPEG komprimieren“ wird jedes Bild neu als JPEG gespeichert, auch jedes PNG. Die JPEG-Qualität stellst du zwischen 40 und 100 % ein, voreingestellt sind 85 %. Niedrigere Werte sparen oft Daten, können aber sichtbare Artefakte erzeugen, etwa Treppchen an Kanten oder verwaschene feine Schrift.
„Pixelzahl begrenzen (neu als JPEG)“ geht noch einen Schritt weiter. Du legst fest, wie lang die längere Bildkante höchstens sein darf: zwischen 100 und 8.000 Pixel, voreingestellt sind 2.000. Die kürzere Kante wird im gleichen Verhältnis angepasst. Kleinere Bilder werden dabei nie vergrößert. Weil das verkleinerte Bild neu kodiert werden muss, schaltet diese Option automatisch auf JPEG und sperrt die Formatauswahl. Wenn du die Begrenzung wieder ausschaltest, bleibt JPEG ausgewählt, bis du selbst zurück auf „Originalformat behalten“ wechselst.
Im ersten Beispiel enthält das Bild danach rund 2,67 Millionen statt 6 Millionen Pixel. Die fehlenden Pixel sind Bilddetails, die in der neuen PDF nicht mehr vorhanden sind. Wie viel kleiner die Datei dadurch wird, lässt sich aus der Rechnung nicht ablesen, weil das stark vom Bildinhalt abhängt. Deine Ausgangsbilder bleiben in jedem Modus unverändert auf deinem Gerät.
Transparenz im Original- und JPEG-Modus
Das JPEG-Format kennt keine Transparenz. Sobald ein PNG mit durchsichtigen Bereichen neu als JPEG gespeichert wird, füllt das Werkzeug diese Bereiche deshalb vorher mit Weiß. Das gilt bei „Als JPEG komprimieren“ und genauso bei „Pixelzahl begrenzen“. Im Modus „Originalformat behalten“ bleibt die Transparenz erhalten. Auf der weißen PDF-Seite sieht sie trotzdem weiß aus, weil dort einfach das Papierweiß durchscheint.
- Beispiel mit einem PNG-Logo auf transparentem Hintergrund, Originalformat behalten: Der Hintergrund bleibt durchsichtig, auf der Seite erscheint das Weiß des Papiers.
- Dasselbe Logo mit „Als JPEG komprimieren“ oder „Pixelzahl begrenzen“: Der Hintergrund wird zu einer weißen Fläche, die fest zum Bild gehört.
- Wenn du die Transparenz erhalten willst, lass „Pixelzahl begrenzen“ ausgeschaltet und prüf, ob wirklich „Originalformat behalten“ ausgewählt ist.
Wenn die Bilder-PDF zu groß wird
Jedes Bild bringt seine eigenen Daten in die PDF mit. Mit „Originalformat behalten“ kommen Handyfotos in voller Auflösung hinein, deshalb kann schon eine Handvoll Fotos eine Datei ergeben, die für einen E-Mail-Anhang oder ein Upload-Formular zu groß ist. Du hast dann drei Wege, die du auch nacheinander ausprobieren kannst.
- Stell die Bildverarbeitung auf „Als JPEG komprimieren“ und senke die JPEG-Qualität schrittweise.
- Schalte „Pixelzahl begrenzen“ ein, zum Beispiel mit 2.000 Pixeln für die längere Kante, und erstell die PDF neu.
- Oder du behältst die Originalbilder, speicherst die fertige PDF und wählst sie danach erneut aus, um die fertige Bilder-PDF komprimieren zu können. Die Datei wird dabei nicht automatisch übergeben, und das Komprimieren nimmt nur PDFs bis 50 MiB an. Ist deine gespeicherte PDF größer, erstellst du sie mit weniger Bildern oder mit den Einstellungen aus Schritt 1 und 2 neu. Prüf dabei, ob Schrift und Details lesbar bleiben. Alternativ bearbeitest du sie mit einem passenden PDF-Programm auf deinem Gerät.
Keiner dieser Wege garantiert eine bestimmte Ersparnis. Je nach Bild wird die Datei deutlich kleiner, nur wenig kleiner oder kaum. Sicher ist nur, dass weniger Pixel und eine niedrigere Qualität Details kosten. Bei Fotos von Dokumenten betrifft das zuerst kleine Schrift, Stempel und Unterschriften. Die fertige PDF darf höchstens 100 MiB groß sein.
Beispiel für ein sinnvolles Vorgehen bei fotografierten Belegen: Schalte zuerst „Pixelzahl begrenzen“ mit 2.000 Pixeln bei 85 % Qualität ein und erstell die PDF. Vergrößere dann die Seite mit der kleinsten Schrift. Wenn alles gut lesbar ist und die Datei klein genug, speicherst du sie. Wenn nicht, passt du einen Wert an und prüfst erneut.
Was beim Verkleinern weggefallen ist, lässt sich nicht zurückholen. Auch wenn du später PDF-Seiten wieder als Bilder speichern möchtest, entstehen dabei neue Bilder aus den Seiten und nicht deine ursprünglichen Dateien. Heb die Originalfotos deshalb auf, bis die PDF angekommen ist.
Häufige Fragen zu Bild-PDFs
Bild-PDF und Texterkennung
Wird das Foto eines Briefs dadurch durchsuchbar? Nein. Die PDF enthält das Foto als Bild, und eine Texterkennung (OCR) ist in diesem Werkzeug nicht enthalten. Du kannst den Text auf der Seite deshalb weder markieren noch kopieren noch durchsuchen. Für durchsuchbaren Text brauchst du ein separates Programm mit Texterkennung.
Formate und Bilddaten
Angenommen werden nur echte JPG- und PNG-Dateien. HEIC, TIFF, WebP und GIF werden nicht unterstützt. Das Werkzeug prüft dabei den Inhalt der Datei und nicht nur ihren Namen. Ein HEIC-Foto, das du einfach in .jpg umbenennst, wird daher abgelehnt, denn Umbenennen wandelt keine Datei um. Exportiere solche Fotos vorher mit einem passenden Programm als JPG oder PNG.
- Höchstens 250 Bilder pro PDF.
- Höchstens 50 MiB pro Bilddatei und 100 MiB für alle Bilder zusammen.
- Höchstens 40 Millionen Pixel pro Bild. Ein Foto mit 8.000 × 6.000 Pixeln, also 48 Millionen, wird abgelehnt. Die Pixelzahl wird schon aus den Dateiangaben geprüft, bevor eine Vorschau geladen wird. „Pixelzahl begrenzen“ hilft hier deshalb nicht.
- Höchstens 100 MiB für die fertige PDF.
- Auf Geräten mit wenig Arbeitsspeicher können die Grenzen in der Praxis früher erreicht werden.
Zu den Metadaten: Mit „Originalformat behalten“ bleiben die JPEG-Daten unverändert, und damit können auch EXIF-Angaben wie Kameramodell, Aufnahmezeit oder ein gespeicherter Aufnahmeort in der PDF enthalten bleiben. Eine Funktion zum Entfernen von Metadaten bietet das Werkzeug nicht, auch nicht im JPEG-Modus. Wenn du etwa keine Standortdaten weitergeben möchtest, entferne sie vorher mit einem geeigneten Programm aus den Fotos.