Alle Grenzen auf einen Blick
Die Tabelle zeigt, welche Grenze für welches Werkzeug gilt und ob sie bei der Eingabe oder beim Ergebnis geprüft wird. Jede Zeile ist eine eigene Bedingung. Eine Datei muss also alle Grenzen erfüllen, die für das gewählte Werkzeug gelten. Stand der Angaben ist der 14. Oktober 2026.
Datei- und Vorgangsgrenzen
Wie groß darf eine einzelne Datei sein?
Jede PDF-, JPG- oder PNG-Datei, die du in einem Werkzeug auswählst, darf höchstens 50 MiB groß sein. Das sind genau 52.428.800 Byte, und dieser Wert ist selbst noch erlaubt. Ab 52.428.801 Byte wird die Datei abgewiesen. Für eine DOCX-Datei in Word in PDF liegt die Grenze bei 20 MiB, also genau 20.971.520 Byte; ab 20.971.521 Byte wird sie abgewiesen. Die 100-MiB-Grenzen weiter unten erlauben keine größere Einzeldatei: Sie begrenzen entweder die Summe mehrerer ausgewählter Dateien oder das Ergebnis eines Werkzeugs, je nach Werkzeug eine einzelne neue PDF oder alle Ergebnisdateien zusammen.
MiB ist nicht dasselbe wie MB
MiB ist eine binäre Einheit: 1 MiB sind 1.048.576 Byte. Ein MB im Dezimalsinn sind 1.000.000 Byte. 50 MiB entsprechen deshalb rund 52,43 MB. Dateimanager und Portale rechnen unterschiedlich, und manche Anzeigen beschriften binäre Werte trotzdem mit MB. Liegt deine Datei knapp an der Grenze, kann schon die Rundung einer Anzeige den Ausschlag geben. Verlässlich ist dann nur die genaue Byte-Zahl in den Dateieigenschaften. Mit dem Umrechner kannst du MB und MiB unterscheiden.
Was bedeutet die Grenze pro Vorgang?
Beim Zusammenfügen und bei Bilder in PDF wählst du mehrere Dateien auf einmal aus. Dann müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein: Jede einzelne Datei hat höchstens 50 MiB, und alle zusammen haben höchstens 100 MiB, also 104.857.600 Byte. Erfüllt deine Auswahl nur eine der beiden Bedingungen, wird sie abgewiesen.
Eingabe und Ergebnis werden getrennt geprüft
Für die Ergebnisse gelten eigene Grenzen von ebenfalls 100 MiB. Das betrifft die neue PDF beim Zusammenfügen, beim Seitenlöschen, beim Drehen und bei Bilder in PDF, außerdem die Summe aller Teil-PDFs beim Teilen und die Summe aller Seitenbilder beim Export als JPG oder PNG. Eingabe und Ergebnis werden dabei nicht zu einem gemeinsamen Budget addiert. Fügst du zwei Dateien mit zusammen 80 MiB zusammen, werden die 80 MiB gegen die Eingabegrenze geprüft und die neue PDF getrennt davon gegen die Ergebnisgrenze.
Erzeugt ein Werkzeug mehrere Ergebnisdateien, etwa beim Teilen oder beim Bildexport, kannst du sie zusätzlich als ZIP-Archiv speichern. Das Archiv braucht weiteren Arbeitsspeicher und kann scheitern, obwohl die einzelnen Dateien fertig sind. Sie bleiben dann einzeln zum Speichern verfügbar. Ein ZIP-Archiv ist übrigens keine kleinere PDF, sondern nur eine Verpackung mehrerer Dateien.
Komprimieren: eine Datei mit höchstens 50 MiB
Der Kompressor bearbeitet immer genau eine Datei mit höchstens 50 MiB. Er liefert ein kleineres Ergebnis oder lässt die Datei unverändert, wenn keine Verkleinerung gelingt. Eine größere Datei entsteht dabei nicht. Eine bestimmte Zielgröße ist damit aber nicht zugesichert. Wie du ein Limit einstellst und was hilft, wenn es verfehlt wird, erfährst du unter PDF auf Zielgröße komprimieren.
Seiten- und Pixelgrenzen
250 Seiten pro Vorgang
Zusammenfügen, Teilen, Seiten löschen, Drehen und der Export als JPG oder PNG verarbeiten höchstens 250 Seiten pro Vorgang. Gezählt wird das ganze Quelldokument, bevor du Seiten auswählst. Aus einer PDF mit 300 Seiten kannst du also auch nicht nur zehn Seiten exportieren oder löschen. Beim Zusammenfügen zählen die Seiten aller Eingabe-PDFs zusammen, auch wenn die einzelnen Dokumente kurz sind. Für längere Dokumente bieten die Seitenwerkzeuge derzeit keinen Weg.
Die Zahl 250 begrenzt außerdem die Dateien: Beim Zusammenfügen sind höchstens 250 Eingabedateien möglich, beim Teilen höchstens 250 Ergebnisdateien und bei Bilder in PDF höchstens 250 Bilder, also 250 Seiten. Der Kompressor hat keine 250-Seiten-Grenze. Bei ihm zählen Dateigröße, Arbeitsspeicher und die Art des Dokuments.
Pixelfläche ist nicht Dateigröße
Bei Bildern zählt neben den Byte auch die Pixelfläche, also Breite mal Höhe. Ein JPG oder PNG für Bilder in PDF darf höchstens 40.000.000 Pixel haben. Geprüft wird das Originalbild, bevor es dekodiert oder verkleinert wird. Das gilt bei der Einstellung Originalformat genauso wie bei der JPEG-Verkleinerung auf eine längste Kante. Ein zu großes Bild lässt sich also nicht über die Verkleinerungsoption retten.
Stark komprimierte Fotos oder schlichte Grafiken können nur wenige MB groß sein und trotzdem zu viele Pixel haben. Umgekehrt sagt eine bestandene Pixelprüfung nichts darüber aus, ob die Bilddatei gültig ist oder ob dein Gerät sie dekodieren kann.
16 Millionen Pixel pro exportierter Seite
Beim Export einer PDF als JPG oder PNG darf jede gerenderte Seite höchstens 16.000.000 Pixel groß werden. Diese Grenze gilt pro Seite, nicht für alle Bilder zusammen. Für die Gesamtgröße aller Bilder gilt die 100-MiB-Grenze. Wie viele Pixel eine Seite bekommt, hängt von ihrem Format und der gewählten Auflösung ab: 96, 150, 200 oder 300 DPI. Voreingestellt sind JPG mit 150 DPI und 90 % Qualität.
Wird eine Seite zu groß, hilft eine niedrigere Auflösung. Weniger ausgewählte Seiten verringern die Gesamtgröße der Bilder, umgehen aber nicht die 250-Seiten-Grenze des Quelldokuments. Für andere Formate kannst du mit dem DPI-Rechner die Pixelmaße einer Seite ausrechnen.
Rechner und Dateiinspektion
Die Rechner für Dateigröße, DPI, Kompressionsrate, Upload-Zeit und E-Mail-Anhänge arbeiten nur mit Zahlen, die du eingibst. Sie öffnen keine Datei, deshalb gilt für sie keine 50-MiB-Grenze.
Der Upload-Limit-Rechner ist ein Sonderfall. Dort kannst du PDFs von deinem Gerät auswählen, und er erfasst ihre tatsächliche Dateigröße in Byte, auch bei PDFs über 50 MiB. Bei PDFs bis 50 MiB versucht er zusätzlich, die Seitenzahl zu lesen, ohne die Datei zu verändern. Über 50 MiB überspringt er diesen Schritt, und auch bei geschützten oder nicht lesbaren PDFs kann die Seitenzahl unbekannt bleiben. Größe und Anzahl der Dateien prüft er trotzdem. Eine Seitenvorgabe kann er in diesen Fällen nur bewerten, wenn du die Seitenzahl selbst einträgst.
Dass der Rechner eine PDF mit 80 MiB erfasst, heißt nicht, dass die PDF-Werkzeuge sie annehmen. Er komprimiert nichts und hebt keine Grenze auf. Die Vorgaben des Empfängers trägst du selbst als Regeln ein. Ein bestandenes Ergebnis zeigt, dass deine Dateien diese Regeln erfüllen, ist aber keine Zusage, dass ein Portal sie annimmt. Für den Vergleich mit dem Limit eines Empfängers kannst du das Upload-Limit prüfen.
Unterstützte Dokumente
Warum eine kleine Datei trotzdem abgewiesen wird
Die Größe ist nur eine von mehreren Bedingungen. In allen PDF-Werkzeugen wird auch eine Datei weit unter 50 MiB abgewiesen, wenn einer dieser Fälle zutrifft:
- Sie ist beschädigt, leer oder keine gültige PDF.
- Sie ist verschlüsselt oder mit einem Passwort geschützt. Das ist etwas anderes als eine beschädigte Datei: Mit dem Passwort lässt sie sich öffnen, die Werkzeuge bearbeiten sie aber nicht.
- Sie trägt eine digitale Signatur oder ist zertifiziert. Ein eingefügtes Bild deiner Unterschrift zählt nicht dazu, denn es ist gewöhnlicher Seiteninhalt.
Zusätzliche Regeln für Seitenwerkzeuge
Zusammenfügen, Teilen, Seiten löschen und Drehen kopieren Seiten in eine neue PDF, der Export als JPG oder PNG zeichnet Seiten als Bilder. Bevor sie damit beginnen, weisen diese fünf Werkzeuge zusätzlich PDFs ab, die eines der folgenden Merkmale haben:
- interaktive Formulare, auch XFA-Formulare
- Portfolios oder eingebettete Dateien
- optionale Ebenen
Formulare im Kompressor
Der Kompressor prüft anders. Gewöhnliche Formulare ohne digitale Signatur weist er nicht grundsätzlich ab. Seine automatischen Prüfungen betreffen den Aufbau und die Seitenzahl des Ergebnisses. Ob Formularfelder danach noch ausfüllbar sind und wie erwartet funktionieren, prüfst du selbst in der gespeicherten Kopie. Dass ein Werkzeug eine Datei annimmt, beweist nicht, dass jede Funktion erhalten bleibt. Mehr dazu findest du im Ratgeber zu Signaturen und Formularen beim Komprimieren.
Was übernommen wird und was zur Ablehnung führt
Für die Umwandlungen zwischen PDF und Word und für die Texterkennung gelten eigene Regeln zum Inhalt, unabhängig von denen des Kompressors und der Seitenwerkzeuge:
- PDF in Word braucht eine ungeschützte PDF mit verwertbarem Text. Formulare, eingebettete Dateien, optionale Ebenen sowie gedrehter oder nicht eindeutig lesbarer Text oder Aufbau führen zur Ablehnung. Seiten, die nur aus einem Scan bestehen, brauchen vorher die Texterkennung.
- Die Texterkennung nimmt nur PDFs an, keine JPG- oder PNG-Dateien. Sie erkennt Seiten, die nur aus einem Scanbild bestehen, und lässt reine Textseiten unverändert. Beide Arten dürfen im selben Dokument vorkommen. Eine Seite mit Text und Bild zugleich wird abgewiesen, auch wenn das Bild nur ein Logo ist.
- Word in PDF nimmt nur ungeschützte DOCX-Dateien an, keine älteren DOC-Dateien. Abgewiesen werden Dateien mit Kommentaren, Änderungsverfolgung, ausgeblendetem Text, Makros, Feldern, Fußnoten, Signaturkennzeichen im Dateipaket oder komplexem Layout, komplexen Bildern oder Tabellen.
Auch hier beweist die Annahme einer Datei nicht, dass das Ergebnis dem Original gleicht. PDF in Word und Word in PDF brechen den Text neu um und übernehmen kein exaktes Seitenlayout, Word in PDF ersetzt alle Schriften durch Liberation Sans, und die Texterkennung arbeitet nicht garantiert fehlerfrei. PDF/A- oder PDF/UA-Konformität ist nicht zugesagt. Prüfe deshalb die gespeicherte Datei.
Browser und praktische Grenzen
Eine Datei innerhalb aller Grenzen läuft nicht auf jedem Gerät durch. Die Verarbeitung geschieht in deinem Browser. Arbeitsspeicher, Bilddecoder, der Start der Verarbeitungskomponenten und andere Systemressourcen können einen Vorgang deshalb schon unterhalb der festen Grenzen stoppen. Lokale Verarbeitung bedeutet also nicht, dass Dateien, Seiten oder Pixel unbegrenzt wären. Die festen Grenzen gelten immer, und der Speicher deines Geräts kann zusätzlich früher bremsen.
Wenn ein Vorgang abbricht
- Schließe andere Tabs und Programme, die viel Arbeitsspeicher belegen, und starte den Vorgang erneut.
- Wähle beim Bildexport eine niedrigere Auflösung oder weniger Seiten.
- Speichere mehrere Ergebnisdateien einzeln statt als ZIP-Archiv.
- Bearbeite große Dateien besser am Computer als am Smartphone.
- Speichere fertige Ergebnisse, bevor du die Seite verlässt oder auf „Neue Datei bearbeiten“ klickst.
Was im Browser bleibt und was über das Netz geladen wird, erklärt die Seite Verarbeitung und technische Grenzen.
Aktueller Zugang und Kosten
Stand 13. Oktober 2026 brauchst du für die vorhandenen Werkzeuge weder eine Anmeldung noch ein Konto. Es gibt keinen Bezahlschritt, keine Bezahlschranke und keine tägliche Begrenzung der Anzahl deiner Vorgänge. Die Werkzeuge fügen deinen Ergebnissen auch kein Wasserzeichen hinzu.