Was möchtest du wissen, und welche Werte hast du?
Jeder Rechner beantwortet eine bestimmte Frage. Den richtigen findest du am schnellsten, wenn du von zwei Dingen ausgehst: was du am Ende wissen willst und welche Werte du schon kennst.
Formeln, Rechenbeispiele und Hinweise zur Rundung findest du jeweils direkt auf der Seite des Rechners.
Dateigröße, Druckgröße, Upload-Zeit oder Limit?
Die Frage „Wie groß ist meine PDF?“ kann ganz Verschiedenes meinen. Hinter dem Wort Größe stecken vier unterschiedliche Dinge, und für jedes ist ein anderer Rechner zuständig:
- Dateigröße: wie viel Speicher die Datei belegt, gemessen in Byte, KB, MB oder MiB. Darum geht es beim Umrechnen von Einheiten, bei der Kompressionsrate und bei der E-Mail-Schätzung.
- Druckgröße und Bildauflösung: wie groß ein Bild auf Papier wird, gemessen in Zentimetern, Pixeln und PPI. Das berechnet der DPI-Rechner.
- Upload-Zeit: wie viele Sekunden oder Minuten eine Übertragung bei einer bestimmten Uploadrate braucht.
- Upload-Limit: ob deine Dateien eine Vorgabe einhalten, etwa eine Höchstgröße pro Datei, eine Gesamtgröße, eine Dateianzahl oder eine Seitenzahl.
Druckgröße und Dateigröße lassen sich nicht ineinander umrechnen. Ein Bild mit 3.000 × 2.000 Pixeln ergibt bei 300 PPI rechnerisch ein Druckmaß von etwa 25,4 × 16,93 cm. Wie viele Megabyte eine PDF mit diesem Bild hat, folgt daraus nicht, denn die Bytezahl hängt davon ab, wie Bilder und Inhalte in der Datei gespeichert sind. Für Fragen zum Druckformat ist deshalb der DPI-Rechner richtig, für Fragen zu Megabyte und Grenzwerten der Einheiten- oder der Limit-Rechner.
Ein zweites Beispiel mit angenommenen Werten: Ein Portal erlaubt 10 MB pro PDF und 20 MB insgesamt. Hier hilft dir die Prüfung der Upload-Limits, nicht die Upload-Zeit und nicht die E-Mail-Schätzung. Liegt eine Datei über der Grenze, ist der nächste Schritt, die PDF tatsächlich zu verkleinern.
Berechnen, lokal prüfen oder eine PDF verändern
Für fünf der sechs Rechner brauchst du keine Datei. Du gibst nur Zahlen ein, etwa eine Größe, eine Uploadrate oder Pixelmaße. Die Ausnahme ist die Prüfung von Upload-Limits: Dort kannst du Größen und Seitenzahlen von Hand eintragen oder PDFs auf deinem Gerät auswählen. Der Rechner liest dann die Dateigröße und bei unterstützten PDFs die Seitenzahl aus. Die Dateien werden dabei weder an ein Portal geschickt noch verändert.
Das Auswählen im Rechner ist also kein Upload beim Empfänger. Den eigentlichen Upload erledigst du später selbst im Portal oder in deinem E-Mail-Programm.
Wenn die Datei wirklich kleiner werden muss
Kein Rechner verkleinert, teilt oder verschickt eine PDF. Das Ergebnis ist immer eine Zahl oder ein Prüfstatus. Auch der Kompressionsrechner rechnet nur: Er zeigt dir, wie viel eine Verkleinerung gebracht hat oder wie viel noch fehlt, verändert aber keine Datei.
Zeigt dir ein Rechner, dass eine Datei zu groß ist, wechselst du zu einem Werkzeug, das eine neue Datei erzeugt. Für eine kleinere Datei kannst du die PDF komprimieren. Wenn du stattdessen Seiten entfernen, eine Datei aufteilen oder mehrere PDFs zusammenfügen willst, kannst du die PDF-Werkzeuge ansehen. Das gespeicherte Ergebnis kannst du danach wieder mit den Rechnern prüfen.
Ergebnisse mit ihren Annahmen verwenden
Wie weit du dich auf ein Ergebnis verlassen kannst, hängt davon ab, was gerechnet wird. Manche Werte sind reine Mathematik, andere beruhen auf Annahmen, die du selbst festlegst.
- Einheiten: Umrechnungen folgen festen Faktoren, zum Beispiel 1 MB = 1.000.000 Byte und 1 MiB = 1.048.576 Byte. Angezeigte Werte können gerundet sein. Dezimalzahlen kannst du mit Komma eingeben.
- Druckmaße: Die Geometrie stimmt für die eingegebenen Pixel und die gewählte PPI. Ob der Druck scharf genug wirkt, verrät die Zahl allein nicht.
- E-Mail: Die Nachrichtengröße ist eine Schätzung auf Basis der Base64-Kodierung und der Zusatzangaben, die du wählst. Sie zeigt, ob es knapp wird, ist aber kein Nachweis, dass die Mail ankommt. Mehr dazu im Ratgeber PDF für E-Mail verkleinern.
- Upload-Zeit: Der Rechner arbeitet mit der Uploadrate und der Effizienz, die du angibst. Er misst deine Verbindung nicht.
- Limits: Die Prüfung vergleicht nur die Grenzwerte, die du einträgst. Über Format, Vollständigkeit, Lesbarkeit und die Annahme deiner Unterlagen entscheidet weiterhin der Empfänger.
Welche Annahmen ein Rechner genau verwendet und wie du sie einstellst, erklärt die jeweilige Rechnerseite direkt bei den Eingabefeldern.