Der Ablauf im Überblick
Was die einzelnen Schritte bedeuten
Wähle einen Schritt aus. Dann siehst du, was er bedeutet und was er nicht bedeutet. Als Beispiel dient das Komprimieren einer PDF.
Diese Erklärung zeigt nicht den Stand deiner aktuellen Bearbeitung. Andere Werkzeuge können einzelne Schritte anders handhaben. Die Ablaufgrafik mit den Einstellungen auf dieser Seite gilt weiterhin. Diese Ansicht ergänzt sie.
Die sechs Schritte
- Ausgewählt
- Prüfung
- Läuft
- Ergebnis
- Download
- Zurücksetzen
Datei ausgewählt
- Im Programmcode geprüft
Du hast eine PDF ausgewählt, die Bearbeitung hat aber noch nicht begonnen. Sie startet erst, wenn du die Schaltfläche des Werkzeugs nutzt.
- Was passiert
- Der Browser liest die Datei ein. Dein Original bleibt unverändert.
- Was noch nicht passiert
- Es wird noch nichts komprimiert und kein Ergebnis erzeugt.
Auswählen ist noch kein Starten.
Datei wird geprüft
- Im Programmcode geprüft
Das Werkzeug prüft die Datei, bevor du die Bearbeitung startest. Je nach Fall zeigt es eine Vorschau oder einen Hinweis.
- Was die Prüfung zeigt
- Ob sich die Datei öffnen lässt und für das Werkzeug infrage kommt.
- Was sie nicht zeigt
- Eine Vorschau heißt nicht, dass die Bearbeitung gelingt oder das Ergebnis deinen Anforderungen genügt.
Erscheint eine Fehlermeldung, helfen dir die Hinweise zu Grenzen und Fehlermeldungen weiter.
Bearbeitung läuft
- Im Programmcode geprüft
Das Werkzeug arbeitet im Browser mit einer eingelesenen Kopie deiner Datei. Dafür kann es noch Programmteile von der Website nachladen.
- Dein Original
- Bearbeitet wird die eingelesene Kopie, nicht die Datei auf deinem Gerät.
- Abbruch und Fehler
- Du kannst die Bearbeitung abbrechen. Sie kann auch mit einer Fehlermeldung enden.
Schließt du den Tab, endet die Bearbeitung ebenfalls.
Ergebnis liegt vor
- Im Programmcode geprüft
Das Werkzeug zeigt dir das Ergebnis und mögliche Hinweise. Beim Komprimieren entsteht nicht immer eine kleinere Fassung.
- Keine Ersparnis
- Lässt sich die Datei nicht verkleinern, kann das Werkzeug das Original zurückgeben.
- Zahlen richtig lesen
- Angaben zu Größe oder Seitenzahl sagen nichts über die Qualität. Ob das Ergebnis passt, prüfst du selbst.
Das Ergebnis ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht gespeichert.
Ergebnis herunterladen
- Im Programmcode geprüft
Du speicherst das Ergebnis als neue Datei an einem Ort deiner Wahl. Öffne sie danach und sieh dir alle Seiten an.
- Download-Link
- Der Link verweist auf eine vorübergehende Kopie in deinem Browser, nicht auf einen Server.
- Nach dem Speichern
- Die gespeicherte Datei bleibt auf deinem Gerät, bis du sie selbst löschst.
Prüfe die Datei, bevor du sie weitergibst.
Zurücksetzen
- Im Programmcode geprüft
„Zurücksetzen“ bricht eine laufende Bearbeitung ab, leert Auswahl und Anzeige und macht den Download-Link ungültig.
- Was bleibt
- Dein Original, gespeicherte Downloads und Kopien in synchronisierten Ordnern bleiben erhalten.
- Was es nicht ist
- Zurücksetzen ist kein sicheres Löschen aus dem Arbeitsspeicher oder von der Festplatte.
Danach kannst du eine neue Datei auswählen.
Diese Auswahl ändert nur die Anzeige. Sie liest keine Dateien, startet keine Bearbeitung und speichert nichts.
Alle elf PDF-Werkzeuge auf dieser Website folgen demselben Grundmuster. Das gilt für das Komprimieren ebenso wie für das Löschen von Seiten oder das Umwandeln von Bildern in eine PDF. Die Website lädt dafür Programmcode in deinen Browser. Deine Dokumente werden dort gelesen und bearbeitet, ohne dass die aktuelle Version sie zur Verarbeitung an einen Server hochlädt.
- Datei auswählen und prüfen: Du wählst eine Datei auf deinem Gerät aus. Der Browser prüft zuerst Endung und Größe. Passt beides, liest er die Datei je nach Werkzeug für eine Vorschau ein.
- Aufgabe und Einstellungen wählen: Du legst fest, was passieren soll, und startest die Verarbeitung. Erst ab diesem Moment entsteht ein Ergebnis.
- Ergebnis prüfen und speichern: Du vergleichst Original und Ergebnis und lädst die neue Datei herunter. Auf deinem Gerät gespeichert ist sie erst nach dem Download.
Deine Originaldatei liegt bei diesem Ablauf außerhalb des Bearbeitungswegs. Das Werkzeug arbeitet mit einer Kopie im Speicher und überschreibt nichts auf deinem Gerät. Welches Werkzeug zu deiner Aufgabe passt, findest du unter Passendes PDF-Werkzeug wählen.
Wo deine Datei verarbeitet wird
Die sechs Schritte zeigen, was mit deiner PDF passiert, von der Auswahl bis zum gespeicherten Ergebnis. Der Inhalt deiner Datei wird dabei in deinem Browser verarbeitet.
1. Datei auswählen
Du wählst eine PDF auf deinem Gerät aus. Der Browser liest sie ein, ohne die Originaldatei zu verändern.
2. Datei prüfen
Das Werkzeug prüft die ausgewählte Datei, bevor die Verarbeitung beginnt.
3. Einstellungen wählen
Du legst die Einstellungen für die Aufgabe fest. Welche Optionen es gibt, hängt vom jeweiligen Werkzeug ab.
4. Im Browser verarbeiten
Der Inhalt deiner Datei wird lokal in deinem Browser verarbeitet. Dafür lädt die Seite Programmdateien, Schriften und bei Bedarf OCR-Sprachdaten von dieser Website.
5. Ergebnis ansehen
Das Werkzeug zeigt dir das Ergebnis und mögliche Hinweise an. Wie die Vorschau aussieht, hängt vom Werkzeug ab.
6. Herunterladen und prüfen
Du speicherst das Ergebnis an einem Ort deiner Wahl und öffnest es zur Kontrolle. Die gespeicherte Datei bleibt dort, bis du sie selbst löschst.
Der Ablauf der PDF-Verarbeitung in sechs Schritten. Der Inhalt deiner Datei wird in deinem Browser verarbeitet. Die dafür nötigen Programmdateien kommen von dieser Website.
„Zurücksetzen“ verwirft das Ergebnis im Werkzeug. Bereits heruntergeladene Dateien bleiben erhalten. Das Zurücksetzen löscht den Arbeitsspeicher nicht auf sichere Weise.
Datei auswählen und prüfen
Sobald du eine Datei auswählst, prüft der Browser zuerst, ob Name und Größe passen. Diese schnellen Prüfungen laufen, bevor er den Inhalt überhaupt liest:
- Die Dateiendung muss zum Werkzeug passen, beim Komprimieren also .pdf.
- Die Datei darf nicht leer sein.
- Eine einzelne PDF-, JPG- oder PNG-Datei darf höchstens 50 MiB groß sein, eine DOCX-Datei für Word in PDF höchstens 20 MiB.
- Wählst du in einem Werkzeug mehrere Dateien aus, dürfen sie zusammen höchstens 100 MiB groß sein.
Je nach Werkzeug erstellt der Browser schon jetzt eine Vorschau und liest Angaben wie die Seitenzahl oder die Bildmaße aus. Die Auswahl allein komprimiert, verändert oder speichert aber noch nichts.
Eine Endung macht noch keine gültige PDF
Die Endung .pdf verrät nur, wie eine Datei heißt. Ob ihr Inhalt eine lesbare und unterstützte PDF ist, sagt sie nicht. Ob das Werkzeug das Dokument wirklich bearbeiten kann, zeigt erst die Prüfung während der eigentlichen Verarbeitung. Wenn nur die Vorschau fehlschlägt, muss deshalb nicht auch die Verarbeitung scheitern. Umgekehrt kann eine Datei mit funktionierender Vorschau später abgelehnt werden, weil sie eine Eigenschaft hat, die das Werkzeug nicht verarbeitet.
Programmteile werden geladen, deine Dokumente bleiben im Browser
Damit die Bearbeitung im Browser klappt, lädt die Website Programmbestandteile auf dein Gerät herunter: JavaScript, WebAssembly für die Komprimierung und PDF.js für die Vorschauen. Für die Texterkennung kommen bei Bedarf ein eigener Worker, sein Programmkern und die Sprachdaten für Deutsch und Englisch hinzu, für Word in PDF die Schrift Liberation Sans. Alle diese Teile stammen von der Website selbst. Das ist ein Download in deine Richtung, und Inhalte deiner Datei stecken nicht in diesen Anfragen. Deine Dokumente schickt die aktuelle Version nicht zur Verarbeitung an einen Server. Wie die Daten im Einzelnen fließen und was das für die Sicherheit bedeutet, erklärt die Seite Dateiverarbeitung im Detail.
Aufgabe und Einstellungen wählen
Jedes Werkzeug hat eine eigene Oberfläche, weil die Aufgaben verschieden sind. Beim Komprimieren soll eine PDF kleiner werden. Beim Bearbeiten von Seiten veränderst du den Inhalt bewusst. Beim Umwandeln entsteht ein anderes Format, und die Rechner liefern nur Zahlen. Du wählst die Einstellungen und startest die Verarbeitung mit der Schaltfläche des jeweiligen Werkzeugs.
Nur beim Komprimieren ist eine kleinere Datei das Ziel. Beim Zusammenfügen, Teilen, Drehen oder Umwandeln kann das Ergebnis größer, kleiner oder etwa gleich groß sein. Dort zählt, ob Seiten und Inhalt stimmen. Zusammenfügen, Teilen, Seiten löschen und Drehen übernehmen die Seiten in eine neue PDF. Dabei können sich Lesezeichen, Anmerkungen, Metadaten, Links oder eine PDF/A- beziehungsweise PDF/UA-Kennzeichnung ändern oder verloren gehen. Was erhalten bleibt, zeigen die Hinweise im Werkzeug und die gespeicherte Datei. Beim Export als JPG oder PNG zeichnet das Werkzeug die Seiten dagegen als Bilder. Diese Bilddateien enthalten keine PDF-Funktionen wie Links, Lesezeichen oder Formularfelder.
Die drei Komprimierungsverfahren
Der Komprimierer bietet drei Verfahren an. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob Bilder verändert werden:
- Verlustfreie Optimierung schreibt die innere Struktur der PDF neu, also ihre Objekte und Datenströme. Bilder werden dabei nicht neu kodiert.
- Ausgewogen und Kleinere Datei optimieren ebenfalls die Struktur. Zusätzlich dürfen sie geeignete eingebettete Bilder als JPEG neu kodieren. Nicht jedes Bild ist dafür geeignet, und nicht jede PDF enthält solche Bilder.
Keines der Verfahren rastert ganze Seiten oder entfernt Seiten. Keines ändert die Auflösung von Scans oder fügt eine Texterkennung (OCR) hinzu. Wie stark eine PDF schrumpft, hängt deshalb davon ab, woraus sie besteht. Eine Datei mit bereits stark komprimierten Inhalten bleibt unter Umständen nahezu gleich groß. Wie sich die Verfahren auf die Qualität auswirken, erklärt der Ratgeber PDF komprimieren ohne Qualitätsverlust. Die Bedienung Schritt für Schritt findest du direkt beim PDF komprimieren.
Eine Zielgröße festlegen
Mit der Option Zielgröße festlegen gibst du eine Obergrenze in KB, MB oder MiB an. Auf der Startseite ist sie anfangs ausgeschaltet, auf der Seite PDF auf Zielgröße verkleinern bereits eingeschaltet. Das Ziel gilt als erreicht, wenn das Ergebnis höchstens so viele Byte hat wie die Grenze.
Kleinere PDF oder ZIP-Archiv?
Wenn du eine PDF mit einem Packprogramm in ein ZIP- oder 7z-Archiv steckst, entsteht keine kleinere PDF, sondern ein anderes Dateiformat. Verlangt ein Portal oder eine Stelle ausdrücklich eine PDF, hilft dir ein Archiv deshalb nicht direkt weiter. Der Komprimierer gibt immer eine PDF aus. Nur beim Teilen und beim Export als JPG oder PNG kann zusätzlich ein ZIP angeboten werden, das die einzelnen Dateien bündelt. Die Einzeldateien kannst du trotzdem jeweils für sich speichern.
Rechnen statt bearbeiten
Fünf der sechs Rechner arbeiten nur mit Zahlen, die du selbst eingibst. Der Rechner Upload-Limits prüfen kann außerdem ausgewählte PDFs lokal lesen und übernimmt ihre genaue Dateigröße. Bei PDFs bis einschließlich 50 MiB versucht er zusätzlich, die Seitenzahl zu lesen. Bei größeren Dateien überspringt er diesen Schritt. Verlangt eine PDF ein Passwort zum Öffnen oder lässt sie sich aus einem anderen Grund nicht lesen, bleibt die Seitenzahl unbekannt. Die Größe vergleicht er trotzdem, und fehlende Werte kannst du von Hand eintragen. Er verändert die PDF dabei nicht, misst keine Upload-Geschwindigkeit und schickt nichts an einen Empfänger. Alle Rechner findest du unter Dateigrößen berechnen.
Ergebnis prüfen und speichern
Nach der Verarbeitung zeigt das Werkzeug Dateigrößen, Seiten- oder Dateianzahl und Hinweise zum Ergebnis an, bei vielen Werkzeugen auch eine Vorschau. Beim Komprimieren kannst du Original und Ergebnis direkt vergleichen und dich mit den Seitenknöpfen durch das Dokument bewegen.
Wird meine Originaldatei verändert?
Nein. Das Werkzeug überschreibt die Datei auf deinem Gerät nicht. Das Ergebnis ist eine neue Datei, und auf deinem Gerät liegt sie erst, wenn du sie herunterlädst. Wohin du sie speicherst und ob du später das Original durch sie ersetzt, entscheidest du selbst. Mit einem eigenen Dateinamen hältst du beide Fassungen leicht auseinander.
So prüfst du die gespeicherte Datei
- Lade das Ergebnis herunter und öffne die gespeicherte Datei: eine PDF in einem PDF-Programm, exportierte JPG- oder PNG-Bilder in einem Bildbetrachter, eine DOCX-Datei in einem passenden Textverarbeitungsprogramm und eine TXT-Datei in einem Texteditor. Die Vorschau im Browser allein reicht nicht.
- Vergleiche die Seitenzahl mit dem Original oder mit deiner Auswahl.
- Lies die Stellen, auf die es ankommt: kleine Schrift, Tabellen, Stempel, Unterschriftsbilder und gescannte Seiten.
- Teste Links und Formularfelder, falls dein Dokument welche enthält.
- Vergleiche die genaue Dateigröße in Byte mit der Vorgabe des Empfängers.
Beim Komprimieren prüft das Werkzeug das Ergebnis zusätzlich automatisch: Es liest die PDF-Struktur und die Seiten, zählt Formularfelder und Links und erkennt, ob Strukturinformationen vorhanden sind. Werkzeuge, die eine neue PDF erzeugen, öffnen sie zur Kontrolle wieder und prüfen, ob die Seitenzahl stimmt. Für exportierte JPG- oder PNG-Bilder gibt es diese PDF-Prüfung nicht. Keine dieser Prüfungen belegt, dass jede Funktion genauso arbeitet wie vorher, und keine Vorschau kann garantieren, dass ein Empfänger die Datei annimmt.
Was beim Komprimieren herauskommen kann
Jeder Komprimierungsversuch beginnt bei den Originalbytes. Das Werkzeug behält die kleinste gültige Fassung. Findet es keine, die kleiner ist als das Original, bekommst du eine unveränderte Kopie. Eine größere Datei als vorher erhältst du also nicht.
Wenn die Datei unverändert oder zu groß bleibt, hilft dir der Ratgeber PDF wird nicht kleiner weiter.
Höchstens oder darunter?
Das Werkzeug wertet ein Ziel als erreicht, wenn das Ergebnis die Grenze nicht überschreitet. Manche Empfänger verlangen dagegen ausdrücklich eine Datei unterhalb einer Grenze. Ein hypothetisches Beispiel: Deine eingestellte Zielgröße entspricht genau 2.000.000 Byte, und das Ergebnis hat ebenfalls genau 2.000.000 Byte. Das Werkzeug meldet das Ziel als erreicht. Eine Vorgabe „kleiner als 2.000.000 Byte“ ist damit aber nicht erfüllt. Stelle die Zielgröße in solchen Fällen etwas niedriger ein.
Mit dem Ergebnis weiterarbeiten
Ergebnisse wandern nicht automatisch von einem Werkzeug ins nächste. Willst du zum Beispiel erst Seiten löschen und dann komprimieren, lädst du das Zwischenergebnis herunter. Danach wählst du die gespeicherte Datei im nächsten Werkzeug neu aus. Dort gelten wieder dessen eigene Prüfungen für Format, Größe und Inhalt, bei einer PDF also die Grenze von 50 MiB und bei einer DOCX-Datei für Word in PDF die Grenze von 20 MiB. Eine DOCX-Datei aus PDF in Word nimmt Word in PDF deshalb nicht in jedem Fall an: Stammt sie aus einer mehrseitigen PDF, enthält sie mehrere Abschnitte, und solche Dateien lehnt Word in PDF ab.
Abbrechen, zurücksetzen und erneut versuchen
Solange eine Verarbeitung läuft, zeigt das Werkzeug den Fortschritt in Arbeitsschritten an. Eine feste Dauer lässt sich daraus nicht ablesen, denn sie hängt von der Datei und vom Gerät ab.
Abbrechen
Die Schaltfläche Abbrechen erscheint, während das Werkzeug arbeitet. Sie beendet die laufende Verarbeitung und verwirft das unfertige Ergebnis. Deine Dateiauswahl, die Vorschau deiner Datei und deine Einstellungen bleiben erhalten, sodass du sofort einen neuen Versuch starten kannst. Beim Komprimieren wird der Hintergrundprozess beendet, und beim Export als JPG oder PNG bricht das Werkzeug das Zeichnen der Seitenbilder ab. Die übrigen Seitenwerkzeuge halten am nächsten Prüfpunkt zwischen zwei Arbeitsschritten an. Es kann also einen Moment dauern, bis die Verarbeitung wirklich stillsteht.
Zurücksetzen
Zurücksetzen geht weiter als Abbrechen, und dasselbe bewirkt die Schaltfläche Neue Datei bearbeiten, die nach einer Verarbeitung beim Ergebnis erscheint. Beide brechen laufende Arbeit ab, leeren Auswahl, Ergebnisse, Vorschauen und Download-Links und setzen alle Einstellungen auf ihre Standardwerte zurück. Wählst du dagegen nur eine andere Datei aus, etwa über Datei wechseln, verschwinden lediglich das bisherige Ergebnis und seine Download-Links. Die neue Datei bleibt ausgewählt, und deine Einstellungen bleiben, wie sie waren.
Warum ein Download-Link nicht mehr funktioniert
Ein Ergebnis gehört immer zu genau der Datei und den Einstellungen, mit denen es entstanden ist. Änderst du danach die Datei oder eine Option, verschwindet das bisherige Ergebnis, und sein Download-Link wird ungültig. So lädst du nicht aus Versehen eine Fassung herunter, die nicht mehr zu deinen aktuellen Einstellungen passt. Das Gleiche passiert, wenn du die Seite verlässt oder neu lädst: Laufende Arbeit wird abgebrochen, und die Ergebnisse stehen nicht mehr bereit. Lade ein gutes Ergebnis deshalb herunter, bevor du etwas anderes ausprobierst.
Gespeicherte Dateien bleiben erhalten
Weder Abbrechen noch Zurücksetzen löscht Dateien, die du bereits heruntergeladen hast. Sie liegen unabhängig von der Vorschau im Browser auf deinem Gerät. Temporäre Arbeitsdateien gibt das Werkzeug nach einem Ergebnis, einem Fehler oder einem Abbruch frei. Wann der Browser den belegten Arbeitsspeicher tatsächlich räumt, kann die Website allerdings nicht bestimmen.
Für einen weiteren Versuch mit einem anderen Komprimierungsverfahren musst du nichts zurücksetzen. Ändere einfach die Einstellung und starte erneut. Jeder Versuch beginnt wieder beim Original, Ergebnisse werden also nicht mehrfach übereinander komprimiert.
Grenzen und Fehlermeldungen
Nicht jede Meldung hat dieselbe Ursache, deshalb hilft auch nicht immer derselbe nächste Schritt. Eine Ablehnung betrifft die Datei selbst: Sie ist zu groß, geschützt, signiert oder lässt sich nicht als PDF lesen, und du brauchst eine passende Fassung. Scheitert dagegen das Laden oder die Verarbeitung im Browser, muss das Dokument nicht fehlerhaft sein; dann helfen eher ein Neuladen der Seite oder mehr freier Arbeitsspeicher. Bleibt eine PDF unverändert oder über deiner Zielgröße, wurde sie verarbeitet, ließ sich aber nicht weit genug verkleinern.
Warum der Komprimierer eine PDF ablehnt
- Verschlüsselt oder passwortgeschützt: Die PDF ist nicht kaputt, sondern geschützt. Die Werkzeuge entsperren keine Passwörter. Du brauchst eine ungeschützte Fassung, zum Beispiel von der Person oder Stelle, die das Dokument erstellt hat.
- Digital signiert oder zertifiziert: Enthält die PDF eine ausgefüllte digitale Signatur oder eine Zertifizierung, lehnt der Komprimierer sie ab. Ein eingefügtes Bild deiner Unterschrift oder eine eingescannte Unterschrift ist dagegen gewöhnlicher Seiteninhalt und kein Ablehnungsgrund.
- Beschädigt, ungültig oder leer: Der Inhalt lässt sich nicht als PDF lesen. Öffne die Datei testweise in einem PDF-Programm oder hol dir eine frische Kopie aus der ursprünglichen Quelle.
- Lade- oder Verarbeitungsfehler im Browser: Wenn Programmbestandteile nicht geladen werden konnten, kann ein Neuladen der Seite helfen.
Eine digitale Signatur soll zeigen, dass ein Dokument seit dem Signieren nicht verändert wurde. Wie das funktioniert, erklärt Adobe in seiner Übersicht zu digitalen Signaturen. Entferne eine Signatur deshalb nicht einfach, nur damit ein Werkzeug die Datei annimmt. Der Empfänger könnte sie danach nicht mehr prüfen. Welche Wege es bei signierten Dokumenten und Formularen gibt, beschreibt der Ratgeber PDF komprimieren mit Signaturen und Formularen.
Zusätzliche Grenzen der Seitenwerkzeuge
Die Werkzeuge, die Seiten neu zusammenstellen oder als Bilder ausgeben, also Zusammenfügen, Teilen, Seiten löschen, Drehen und der Export als JPG oder PNG, sind strenger als der Komprimierer. Sie lehnen außerdem PDFs mit interaktiven Formularen oder XFA-Formularen ab, ebenso PDF-Portfolios, eingebettete Dateianhänge und optionale Ebenen. Für Bilder in PDF gelten diese Regeln nicht, denn dort wählst du JPG- oder PNG-Dateien aus.
Der Komprimierer kann gewöhnliche, nicht signierte Formulare verarbeiten. Er zählt dabei die Formularfelder, prüft aber nicht, ob jedes Feld danach genauso funktioniert wie vorher. Teste ausgefüllte oder ausfüllbare Felder deshalb in der gespeicherten Datei.
Dateigröße
Jede PDF-, JPG- oder PNG-Datei darf höchstens 50 MiB groß sein, das sind 52.428.800 Byte. Für eine DOCX-Datei in Word in PDF liegt die Grenze bei 20 MiB, also bei 20.971.520 Byte. Bei Werkzeugen mit mehreren Eingaben liegt die Grenze für alle Dateien zusammen bei 100 MiB, also bei 104.857.600 Byte. Alle genauen Werte und die unterstützten Funktionen findest du gesammelt unter Datei- und Seitengrenzen.
Browser und Voraussetzungen
Für die Werkzeuge brauchst du einen Browser mit aktiviertem JavaScript. Die Komprimierung benötigt zusätzlich WebAssembly und Web Workers. Für Vorschauen und Bildfunktionen muss der Browser Seiten zeichnen und die jeweiligen Bildformate dekodieren können.
Wenn ein Werkzeug nicht startet oder abbricht
Meldet ein Werkzeug einen Fehler, bevor die eigentliche Arbeit beginnt, lade die Seite neu, damit der Browser die Programmbestandteile noch einmal holt. Bricht die Verarbeitung einer großen Datei ab, schließe andere Tabs und Programme und versuche es erneut. Hilft das nicht, kann ein anderer Browser mit den genannten Funktionen oder ein Gerät mit mehr Arbeitsspeicher weiterhelfen.
Lokal verarbeiten ist nicht dasselbe wie offline
Die Bearbeitung selbst findet in deinem Browser statt. Die Website und ihre Programmbestandteile müssen aber zuerst geladen werden, und manche davon lädt der Browser erst nach, wenn du ein Werkzeug benutzt. Ohne Internetverbindung lässt sich die Website deshalb nicht verlässlich öffnen oder neu starten. Wenn du ganz ohne Netz arbeiten musst, vergleicht der Ratgeber PDF komprimieren ohne Upload die möglichen Wege. Für installierte Programme auf deinem Rechner gibt es eigene Anleitungen: PDF unter Windows verkleinern und PDF auf dem Mac verkleinern.